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Wabenverfahren


Überschneidungfrei und günstig

Das Wabenverfahren ist besonders geeignet bei kontaminierten oder schlecht tragfähigen Böden, beispielsweise bei mit Ölrückständen verseuchten Boden von Tankstellen. Es ist ein erschütterungsarmes Verfahren, das sich auch in der Nähe von Bestandsbebauungen oder Gleisanlagen ausführen lässt. Gegenüber der Großbohrung ist das Wabenverfahren kostengünstiger, weil es überschneidungsfrei ausführbar ist. Bei Kurt Fredrich Tiefbau realisieren wir Austauschtiefen von bis zu elf Metern unter der Arbeitsebene.

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So wird’s gemacht

Starkwandige Stahl-Wabenprofile werden mit einem Vibrationsbären bis zur erforderlichen Tiefe in den Baugrund eingebracht. Mit einem Bagger wird über einen Schalengreifer der zu entsorgende Boden innerhalb der Wabe ausgehoben. Dabei wird eventuell einlaufendes Grundwasser. Die Wabe wird dann mit verdichtungsfähigem Material aufgefüllt und gezogen: Für einen ganzflächigen Austausch des Bodens setzen wir mehrere Waben gleichzeitig und nebeneinander ein für einen rollierenden und überschneidungsfreien Austausch über das gesamte Baufeld.

Sparsame, aber effiziente Verbesserung

Das überschneidungsfreie Austauschverfahren verhindert, dass ein bereits sanierter Boden versehentlich erneut ausgetauscht wird – so lassen sich im Vergleich zum Bodenaustausch mit

Großbohrungen, in Abhängigkeit von den Baugrundverhältnissen, Einsparungen von 30 bis 50 Prozent realisieren. Wir von Kurt Fredrich Spezialtiefbau schaffen durch die Entwicklung und Anpassung der Gerätetechnik und entsprechend geschultes Personal eine hohe Austauschgeschwindigkeit – boden- und tiefenabhängig sind Tagesleistungen von 200 bis 300 Kubikmeter möglich.

Verdichtung als Nebeneffekt

Wegen des kleinflächigen Aushubs innerhalb der Wabe und der hohen Geschwindigkeit kann ein Bodenaustausch unterhalb des Grundwasserspiegels ohne eine aufwändige und kostenintensive Wasserhaltung erfolgen, was insbesondere in kontaminierten Bereichen erhebliche Einsparungen bringt. Der Vorteil: Das eingebaute Füllmaterial wird im ausgetauschten Bereich verfahrensbedingt gleich

mit verdichtet. Eine Nachverdichtung ist deshalb zwar möglich, aber in den seltensten Fällen notwendig.

Wir können Wabenverfahren, weil…

Es war ein schlecht tragfähiger Torfboden und bis elf Meter tief: Rund 40.000 Kubikmeter davon haben wir bei laufendem Bahnbetrieb entlang der Strecke Berlin-Dresden ausgetauscht. Auftraggeber für den Ausbau zur ICE-Strecke von 2005 bis 2006 war die ARGE Wünsdorf. Die Herausforderung bestand darin, dass auf einem Abschnitt von vier Kilometern direkt an einem Gleis gearbeitet werden musste, während auf dem anderen noch Züge fuhren. Der Boden durfte deshalb keinesfalls absacken und die Bagger konnten wegen der Nähe zu den Hochspannungsmasten nicht uneingeschränkt manövrieren. Dank langjähriger Erfahrung mit dem Wabenverfahren gelang es unseren Tiefbauspezialisten, den engen Zeitrahmen von einem Jahr einzuhalten.

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Schon erledigt


Unsere Referenzen

Berlin Fuststraße

Ausführungszeit: Jan. 2009-Jul. 2009

Menge: 13.300 m³

Länge der Pfähle: 8,00 m

Umsatz: 500.000 €

Wünsdorf, ABS Berlin Dresden

Ausführungszeit: Feb. 2006-Jul. 2006

Menge: 40.000 m³

Umsatz: 700.000 €

 

Bodensanierung „Am Gaswerkgraben“ in Bremen Woltmershausen

Ausführungszeit: Jul. 2006-Sep. 2006

Menge: 18.000 m³

Umsatz: 280.000 €